Robert-Bosch-Krankenhaus setzt bei Rehabilitation von Schlaganfallpatienten auf VR-Technologie von Visenso
Pressemitteilung
28. Juni 2011
Auch in der Medizintechnik und der Entwicklung viel diskutierter, personalisierter Therapieformen findet die Virtuelle Realität (VR) zunehmend Verbreitung. Um die Einsatzmöglichkeiten der VR-Technologie in der geriatrischen Rehabilitation erforschen
und bestehende Therapieformen weiter entwickeln zu können, wurde in der Klinik für Geriatrische Rehabilitation des Robert-Bosch-Krankenhauses (RBK) in Stuttgart durch den Stuttgarter Visualisierungs- und VR-Experten Visenso eine VR-Anlage installiert.
Zu den Forschungsschwerpunkten von Chefarzt PD Dr. med. Clemens Becker, Facharzt für Innere Medizin und Geriatrie und Leiter der Klinik für Geriatrische Rehabilitation am RBK, und seinem Team gehört u.a. die Wirkung von Trainingsmaßnahmen bei kognitiven Einschränkungen und physischen Funktions- einschränkungen, wie sie bspw. in Folge eines Schlaganfalles auftreten.
„Mit Hilfe der VR-Installation möchten wir herausfinden, wie eine stereoskopische Darstellung einer virtuellen Welt die Gewöhnung an das Gehen beschleunigt“, so Dr. Becker.
Visenso zeigt sich für die Umsetzung der kompletten Lösung, inklusive der Projektions-Hardware, dem Graphik-Workstation-Cluster und der VR-Software sowie der Erstellung einer Zoo-Animation verantwortlich.
... Um Schlaganfall-Patienten bei der Wiedergewinnung ihrer Motorik zu unterstützen, setzt die geriatrische Abteilung bei der Rehabilitation u.a. Laufbänder ein. Der Schlüssel zur Durchführung von Untersuchungen zum Potential der Virtuellen Realität in diesem Bereich liegt in einer speziell entwickelten Steuerungs-Software. Sie erlaubt es den Ärzten und Physio-Therapeuten über die direkte Kopplung der VR-Installation mit dem Laufband das Zusammenspiel der visuellen Wahrnehmung und der tatsächlichen physischen Bewegung vollkommen frei und flexibel zu gestalten. So können die Patienten Stück für Stück wieder an das normale Gehen gewöhnt werden...
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