Hochschule Furtwangen lehrt dreidimensional / C3-Lab in Fakultät für Wirtschafts- ingenieurwesen eingerichtet
Pressemitteilung VISENSO, Stuttgart
15. Nov. 2011
Heute eröffnet die Hochschule Furtwangen University (HFU) das „Certified Cyber-Classroom-Labor", kurz C3-Lab. Mit der virtuellen 3D-Lern- und Lehrumgebung erweitert die Fakultät Wirtschaftsingenieurwesen der Hochschule ihr Lehrangebot und ermöglicht den Studierenden ein praxisnahes Lernen am Objekt. „In Projektarbeiten entwickeln die Studierenden neue Module für den Cyber-Classroom und lernen dabei, wie sich komplexe Inhalte technisch umsetzen und nach Abschluss dokumentieren lassen. Darüber hinaus haben wir festgestellt, dass sich das räumlich-strukturierte Denken maßgeblich verbessert", sagt Prof. Dr. Eckhard Finke von der Fakultät Wirtschaftsingenieurwesen. Neben den HFU-Studierenden können auch interessierte Schulklassen mit dem Cyber-Classroom arbeiten.
Atommodell erstes Modul
Als erstes Modul des C3-Labs an der HFU entstand das „Atommodell". Anhand von 3D-Modellen werden die Besonderheiten und Merkmale verschiedener Atommodelle erläutert und in einen historischen Kontext eingebettet. Es finden sich Atommodelle der Wissenschaftler Joseph John Thomson (Modell 1, Puddingmodell, 1889), Ernest Rutherford (Modell 2, 1911) sowie Niels Bohr und Arnold Sommerfeld (Modell 3, Schalenmodell, 1915/16). „Das Modul visualisiert vielschichtige Lerninhalte und macht die Erforschung des Atoms um die Wende des 20. Jahrhunderts erlebbar", sagt Martin Zimmermann, Geschäftsführer der Stuttgarter VISENSO GmbH, die den Cyber-Classroom auf Basis der industriellen Virtual Reality-Softwarelösung COVISE für den Bildungsbereich entwickelt hat. Und weiter: „Das entspricht genau unserem Ansatz. Daher haben wir uns auch entschieden, das von der HFU entwickelte Modul ‚Atommodell‘ nach erfolgreicher Qualitätszertifizierung in das C3-Lab zu integrieren."
Weitere C3-Module im Entwicklungsstadium
Ein weiteres Modul befindet sich derzeit in der Entwicklung; Studierende der HFU entwerfen ein Verzahnungsmodell. Dabei werden hoch komplexe Systeme wie flächige, bewegliche ineinander greifende Zahnräder als 3D-Modul konstruiert und in die Software übertragen. Zimmermann: „Wir arbeiten beständig an der Weiterentwicklung der C3-Labs, um den technischen Fortschritt an Bildungsinstitutionen voranzutreiben. Daher verfolgen wir das neue Projekt der Hochschule mit großem Interesse."









